Willkommen in Blankenfelde-Mahlow
0 30/6 92 02 10 52 ← Zurückgehen

Moderne Gemeinde hebt ab!

Bürgermeister
Ortwin Baier

Neue Wege, besser Leben

Stand: September 2017

Das Schreckgespenst Flughafen scheint in Blankenfelde-Mahlow derzeit kaum zu wirken. Die Gemeinde verzeichnet einen ungebrochenen Zuwachs an neuen Bewohnern.

Die Folgen sind, dass jetzt darüber nachgedacht wird, wo weiterer Wohnungsbau möglich ist.
Zusätzlich zu den senioren­gerechten neuen Häusern der WOBAB in der Käthe Kollwitz Straße mit bis zu 26 Wohnungen sollen in Groß Kienitz weitere 30 Einheiten entstehen, die dem dörflichen Charakter angepasst sind.
Schon jetzt sind Kindergärten und Schulen gut ausgelastet. Der Neubau fürs Kopernikus-Gymnasium trägt zur Entlastung bei und ist eine weitere Steigerung der guten Bildungsmöglichkeiten im Ort.

Neubau fürs Gymnasium
Damit beweist sich die damalige Weitsicht, als die Gemeinde entgegen der Meinung des Landkreises auf einem eigenen Gymnasium bestand. Das neue Gebäude mit 20 Unterrichtsräumen und einer Aula wird etwa neun Millionen Euro an Baukosten erfordern.
Nach der Grundsteinlegung im Frühjahr 2017 soll bereits im Herbst Richtfest gefeiert werden können. „Der Innenausbau wird zügig erfolgen, da heutzutage im Winter durchgearbeitet werden kann, so dass die Inbetriebnahme zum Schuljahr 2018/19 geplant ist“, betont Bürgermeister Ortwin Baier. „Bei diesem Projekt gab es eine gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen“, lobt der Bürgermeister. „Der 2006 in Betrieb genommene Anbau fürs Gymnasium wird dann der Grundschule zugeschlagen. Gleichzeitig erhält diese eine Sanierung der Sanitär­anlagen. Mit dem Neubau entfällt das bisherige Problem, dass für beide Schulen nur ein gemeinsamer Hof zur Verfügung steht“, so Ortwin Baier.

Schwimmbad ohne Folgekosten?
Senioren und Jugendliche wünschen sich ein wohnort­nahes Schwimmbad. Dafür verfügt die Gemeinde über ein entsprechendes Gelände am Berliner Damm gegenüber vom Blankenfelder Friedhof. In den Bau könnten die Erfahrungen mit den seit Jahren laufenden Forschungen der Klimahülle einfließen, die als Pilotprojekt für die Kita „Tabaluga“ entwickelt wird. So könnte das Bad, was ansonsten nicht der Fall wäre, in den Genuss von Fördermitteln kommen. „Außer Personalkosten würde es nur sehr geringe Aufwendungen für den Betrieb geben. Damit könnte sich die Gemeinde das Projekt dauerhaft zu moderaten Eintrittspreisen leisten“, ist sich der Bürgermeister sicher und verweist dabei auf den weiterhin angestrebten Interessenausgleich durch den Flughafen.

Per Piepser zum Arzt
Während beim Bad also die Entwicklung abzuwarten bleibt, lädt das Gesundheitszentrum in frisch modernisierte Räume ein. „Es ist mir wichtig, dass es Samstagsöffnungszeiten und Hausbesuche gibt“, informiert Ortwin Baier.
Große Neuerung ist, dass man bei der Anmeldung einen Funkempfänger ausgehändigt bekommt. „Damit kann man nach Hause gehen oder Erledigungen machen und erhält rechtzeitig ein Signal“, beschreibt der Bürgermeister.

Neue Promeniermeile
Eine gute Idee ist, die Zeit für Entspannung in der „Märkischen Promenade“ zu nutzen. Hier ist nun das letzte Teilstück fertiggestellt worden. Darüber freuen sich ganz besonders die Bewohner des anliegenden Seniorenheims, die nun vor der Tür eine tolle „Piste“ für Ausflüge haben.
Inge Voigt hat hier gleich noch eine Anregung: „Die Ruhe­bänke müssten eine Armlehne bekommen, damit man sich zum Aufstehen abstützen könnte.“ Der Bürgermeister schreibt sich das gerne ins Aufgabenheft.
In einer stetig wachsenden Gemeinde ist Sicherheit natürlich ein wichtiges Thema. Dabei spielen die Freiwilligen Feuerwehren in den einzelnen Ortsteilen eine wichtige Rolle. Sie werden gerade mit vier neuen Mannschaftswagen verstärkt. Zudem sollen die Floriansjünger in Jühnsdorf und Dahlewitz einen Erweiterungsbau bekommen. „In Respekt vor der herausragenden Leistung und aus Sicherheitsgründen sollte die Ausstattung stets dem neuesten Stand der Technik entsprechen“, so Bürgermeister Baier.

Bürger ins Zelt!
Ein in der Gemeinde dauerhaft heiß diskutiertes Thema geht um den Ausbau der Straßen. Das spektakulärste Projekt, der Bahntunnel in Dahlewitz, ist dabei allerdings unumstritten, zumal es sich um die Landesstraße L40 handelt. Wo es um Gemeinde­straßen geht, setzt die Verwaltung auf Bürgerbeteiligung und hat dazu mit den Bewohnern einen Straßen­­leitfaden entwickelt. Weitere Ergebnisse waren die Reduzierung der Anlieger­anteile beim grundhaften Ausbau von 90 Prozent auf bis zu 65 Prozent sowie die Erstellung einer Prioritäten- liste auf der Grundlage einer externen Straßenzustands­erfassung. Bei Maßnahmen wie etwa der Spielplatz­modernisierung in Waldblick oder der Neugestaltung des Birkenwäldchens in Blankenfelde findet ebenfalls eine Bürgerbeteiligung statt. „Dazu bieten wir Informationen vor Ort in einem Zelt an. Außerdem sind die Hinweise unseres Seniorenbeirates und der Beauftragten als Sprachrohr für die von ihnen vertretenen Personengruppen sehr hilfreich“, weiß Ortwin Baier.

Gemeinsame Projekte
Er setzt sich ebenso gerne mit den Amtskollegen, dann aber nicht im Zelt sondern unter „festem Dach“, zusammen. So wurde eine „Interkommunale Zusammen­arbeit“ mit Großbeeren, Rangsdorf und Ludwigsfelde als Mittelzentrum ins Leben gerufen. Erste Ergebnisse sind beispielsweise gemeinsame Schulungen für die Feuerwehren und Verwaltungsmitarbeiter. Zudem diskutiert man, wo sich eine Schule mit gymnasialer Oberstufe einrichten ließe. „Dafür hätte Ludwigsfelde passende Räume“, so Ortwin Baier. Dabei blickt er mit Spannung auf einen Pilotversuch mit selbst fahrenden Kleinbussen, die in Großbeeren den Bahnhof mit dem GVZ verbinden werden. Das könnte sich der Bürgermeister mit viel Sinn für technischen Fortschritt ebenfalls gut vorstellen.

Ansteckender Umweltschutz?
Ob er damit in einen der vier Partnerorte, darunter das ungarische Tószeg, kommen wird, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich sind es bis dahin exakt 754 Kilometer, wie das kunstvoll neu-gestaltete Hinweisschild vom Blankenfelder Dorfschmied vor dem Rathaus in Blankenfelde zeigt. Das ist viel zu weit für einen Elektrobus.
Im Ort sieht es anders aus: „Die ersten fünf Elektrodienstautos sind bereits bestellt. Sukzessive sollen alle Gemeindefahrzeuge mittelfristig auf umweltschonende Antriebsmotoren umgestellt werden“, verspricht der Bürgermeister und hofft auf „Ansteckung“!